Qualitätsjournalismus

Exit Strategy - Rette sich wer kann!

Dass Springer sich erkennbar aus dem Print, dem papiernen Geschäft zurückzieht, dass will wohl verstanden sein, bietet zumindest Anlass für Spekulationen. Und dabei ist noch nicht einmal bekannt geworden, ob das erst vor wenigen Wochen eingeführte Pay-Modell der Bildzeitung überhaupt erfolgreich ist. Faszinierend ...

Medienkrise(n) - nimm's leicht...

"ebertus, Sie schreiben schlecht" - diese schnöde Wahrheit, attestiert von einer Bloggerin welche mir nur virtuell, eher wenig bekannt ist und die gerade (andauernd) ihre Sommerpause betreibt. Ja, was soll mann dazu sagen? Betroffen sein, überrascht? Sich entschuldigen? Meine Antwort wäre:

"Am Monatsende war und ist bei mir das Geld für dieses halbwegs angenehme Leben auf der Bank. Und ohne eine einzige Zeile Schöngeistiges, Hochqualitatives oder tiefschürfend Geschwurbeltes je zu Papier, auf den Bildschirm gebracht zu haben".

Der Armen überdrüssig - es gibt Wichtigeres!

Als Käufer und Leser der Spiegel, schlußendlich bis 1997 kam mir Newt Gingrich erstmals 1995 auf den politisch relevanten Radarschirm. Genau dies ist nunmehr und in geradezu faszinierender Aktualität ein Ausdruck dessen, wo etwas zusammen wächst, was als Credo, als verkürztes Denken im Hoffen, im positiven Begleiten der kapitalistischen  Endzeitära zusammen gehört; die Wenigen fast alles Besitzenden gegen die Vielen - und mit Israel als "Bauer auf dem Schachbrett"; frei nach Robert Kurz.