Anonymität

Kennzeichnungspflicht

Find' ich sehr gut ! Zu dem was man schreibt, sollte man stehen können. Und wenn es via der Kommentare dann inhaltlich bleibt, umso besser ...

"Wir wollen unbedingt dabei bleiben, Community-Beiträge ohne vorherige Freischaltung zu veröffentlichen."

"Leider missbrauchen manche Nutzer das um hier rassistische, antisemitische, menschenverachtende Beiträge einzustellen."

Trio Infernale vs. Paycontent

Da hat sich doch beim Freitag eine relativ neue Userin erlaubt, mit viel persönlichem Engagement ein sog. Community-Treffen vorzuschlagen, zu vertreten; sich dann gar noch erdreistet, realweltliche Vorbereitungen zu treffen. Blasphemie wohl in den Augen der informellen Seilschaften wie auch der anonymen, schon mal unter neuem Nick auferstandenen KampfbloggerInnen dort.

Freitagsnabelschau, die dreihundertachtundvierzigste

So eine gepflegte Nabelschau von in der Regel anonymen Avataren, Reinkarnierten und anderen Virtuellen ist immer mal nötig; auch und gerade beim Freitag, wo zumindest verbalsprachlicher Intellekt aus jeder Pore kriecht, aus jeder Zeile dessen, der sich berufen fühlt - herabzuschauen.

Qualitätsblogger - Next!

Nein, diesmal geht es nicht um die HuffPo, auch nicht um diesen lesenswerten taz-Text zu den in der Branche intensiv beobachteten Spiegel-Interna. Nein, dieser Blog schließt an an einen anderen Blogtext hier, genauer an diesen, meinen ersten Kommentar dort. Wie dort bereits vermutet, so legt der doch so furios rotierende Qualitätsblogger @Columbus nun erst mal wieder eine kleine (bis größere?) Pause ein.

Netzanonymität - CyberGhost

Das im letzten Blogeintrag zum Thema erwähnte Tool namens HHS-Elite ist eine Erfahrung wert, knapp dreissig Euro exakt. Der Unterschied zur kostenlosen Version ist marginal und auch sonst gestaltete sich der Einsatz eher sperrig bis unbefriedigend. Drei Punkte sind dabei besonders zu kritisieren; sollten bei einem "anderen" Tool adressiert werden:

Anonyme Sexisten

Ein klassischer Fall von Täter-Opfer-Umkehr. Und nein, nicht schon wieder der beinahe ebenso "klassische" Bezug auf das Agieren des heutigen Staates Israel; etwas lokaler. Ariane Friedrich, eine bekannte deutsche Sportlerin hat auf Facebook einen ihr nachstalkenden Sexisten mit dem ihr bekannten Vor- und Nachnamen sowie Wohnort benannt. Das mag aus menschlicher, aus emotionaler Sicht sehr verständlich sein, kann es jedoch für das Opfer als nunmehrige Täterin noch äußerst kritische Weiterungen ergeben. Zum Sachverhalt sei hier auf law blog verwiesen. Ansonsten, der massenmedialen Geiferer gibt es genug, wird das Thema mit Sicherheit am Kochen gehalten.

Die nächste Sau, bitte...

Grass war gestern, Breivik ist heute, wird als nächste Sau als Inkarnation des Bösen durch das mediale und in der Regel "gute" Dorf getrieben, im Großen wie im Kleinen. Und wer den Schuß noch nicht gehört hat, gegebenenfalls schlicht und naiv daher labert, der/die darf sich schon mal (wieder) warm anziehen.

Anonyme Egozentrik - Dreck zu Dreck

Hier geht es nicht um konkrete Namen, Daten, Fakten. Voyeure, gern über die Bande hechelnde Zuschauer werden nicht vollkommen auf ihre Kosten kommen. Dennoch ist diese johlende, schon mal jagende Meute mit Sicherheit ein Stimulanz für die in der Regel anonymen Sex/Fascho/Troll-Maniacs, welche oft kokettierend, mit gespreiztem Gefieder gern den virtuellen Kampfhund ausführen.

Netzneutralität

Ein guter Beitrag von Julius Endert zum Thema (Internet)zensur, welche daher kommt in vielen Gewändern, in oft bekannten, manchmal aber nicht gleich durchschaubaren Deckmäntelchen. Vielfach erkennbar interessengesteuert, nur unser Bestes wollend, wenigstens uns schützen müssend, im Ausnahmefall nicht mal vollkommen falsch, aber dann wieder mit großer Perfiderie, mit durchaus erkennbarer Entrüstung; manchmal lediglich mehr oder weniger gut gespielt.