taz

Von Schissern & Anpassern

Wikimedia: 5. Wikimedia Salon 'F=Fail' 62 JD von Christopher Schwarzkopf (WMDE), crop and changes by JD (CC BY-SA 3.0)

 

Ende Gelände,
nicht so lustig-popustig

 

Silke Burmester hört auf die "Kriegsreporterin" bei der taz zu geben. Vorangegangen war eine selbstausgerufene Pause, aus der sie nun nicht mehr zurückkehren wird.

 

 

 

 

 

 

Wochenendbeilagen, Paywalls etc.

Etwas Schleichwerbung in einem aus meiner Sicht positiv zu verstehenden Sinne darf schon sein. Insofern -und die taz hält es ähnlich-  ist gerade die oft umfangreiche Wochenendausgabe bzw. deren Beilage in wesentlichen Teilen nicht öffentlich zu lesen, erfordert bei der JW zumindest ein Online-Abo. Darüber hinaus kann es einzelne Texte, thematisch passende Zusammenfassungen von Inhalten hinter einem Paywall geben. Das scheint mir legitim, soweit es für die im Rahmen eines bezahlten Abos dann mögliche private Nutzung der Inhalte keine (technischen) Beschränkungen gibt.

Kontrastprogramm

Während der hofberichterstattende, der gehirnwaschende, der mediale Mainstream zwischen den Nachwirkungen einer Hochzeit und der weiterhin und aktuellen terroristischen Bedrohung oszilliert (erwartbar verdrängt durch Opium in Form von rundem Leder) so geht die taz ganz andere Wege; und nicht zuletzt bei den vergangenen Castortransporten bereits erlebt. Halbwegs überrascht - zugegeben.

Orte des Widerstandes

Dass sich die "politisch grüne?" taz hier (das Original) und jetzt zum überregionalen Sprachrohr der Bewegung macht, zumindest den wohlwollenden Chronisten gibt, das find' ich gut.

Dass die seit Ende 1998 sachzwangorientierten, zunehmend staatstragenden, für fast alles offene seiende Partei der Grünen ebenfalls auf dieser Welle reiten, sich "wieder" einbringen möchten, das find' ich zumindest ambivalent.

Dass Hermann Klepper die Grünen hasst, das ist irgendwie zu verstehen, das sollte man jedoch - weil vielleicht zu distanziert - nicht unbedingt selbst vertreten.