Holocaust

The Holocaust Visits Yad Vashem

Wurde an anderer Stelle darauf aufmerksam gemacht und musste dann spontan an Avraham Burg, dessen Buch "Hitler besiegen" denken. Die Gedenkstätte Yad Vashem wird in Burgs nüchterner Analyse auf die selben, mittlerweile und weitgehend instrumentalisierenden Funktionen herunter gebrochen wie es diese Performance mit anderen, den ihr gegebenen Mitteln deutlich macht.

"It was Natali Cohen Vaxberg, an Israeli actress, who personified the Holocaust in a performance that is daring, provocative and, depending on one’s interpretation, insulting."

 


 

 

 

 

 



 

Der starke Tobac des Michael Wolffsohn

Das gängige Mantra: Israel, das Judentum und die jüdische Religion fallen in eins; den partiell gepflegten Gottesstaat eingeschlossen. Die Beschneidungsdebatte(n), gerade die in deutschen Landen und nach dem sog. "Kölner Urteil" rütteln nun doch erkennbar an diesem Postulat. Neue Koalitionen wohin man schaut und die eingeübten Feindbilder samt allfälliger Rhetorik werden schneller gewechselt als so manche Unterwäsche. Skurrile Querfronten sind erkennbar und gewollte, andauernde Gefolgschaft erfodert ein hohes Maß an relativierender Elastizität; natürlich ohne kritischen Blick in den Spiegel.

Burg, Brumlik, Beinart - ein Zwischenruf

Weniger wäre mehr, gern zugestanden. Nur wird dieser Blog hier nicht betrieben um am eigenen Wissen bzw. Wesen die Welt genesen zu lassen, wird jedweder sog. Qualitätsjournalismus eher nicht angestrebt. Mehrere Bücher gleichzeitig und in einem jeweilig passenden Umfeld zu lesen mag unorthodox erscheinen, sind Synergieeffekte ebenso möglich wie das "sich verlieren" in jeweiligen Details. Daher hier also dieser Zwischenruf, quasi eine Wasserstandsmeldung.

Avraham Burg: "Hitler besiegen"

Um es einleitend deutlich zu sagen: Dieses Buch hat mich in erheblichem Umfang zu einem erweiterten, einem tieferen Blick auf Israel, auf das Judentum geführt. Darüber hinaus lassen sich gerade die religionsphilosophischen Kontexte in einem faszinierend aktuellen Bezug zu lesen und verstehen, obwohl das Buch in seiner ersten, hebräischen Ausgabe bereits aus dem Jahr 2007 stammt.